Folgebelehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz

Nach § 43 Infektionsschutzgesetz müssen Personen, die gewerbsmäßig mit leicht verderblichen Lebensmitteln umgehen, belehrt werden. Die Folgebelehrungen müssen alle 2 Jahre erfolgen.

Leicht verderbliche Lebensmittel sind kühlpflichtige Lebensmittel, die in mikrobiologischer Hinsicht leicht verderblich sind, z.B.:

  • Fleisch, Geflügelfleisch und Erzeugnisse daraus (z.B. Hackfleisch, Fleischzubereitungen, Wurst)
  • Milch und Erzeugnisse auf Milchbasis (z.B. Pudding, Desserts, Käse)
  • Fische, Krebse, Weichtiere und Erzeugnisse daraus (z.B. Lachsbrötchen)
  • Eier und Eiprodukte
  • Speiseeis und –erzeugnisse (z.B. Portionierung von Eis in Eisdielen)
  • Backwaren mit nicht durchgebackener Füllung oder Auflage (z.B. Sahnetorten, Frankfurter Kranz)
  • Feinkost-, Rohkostsalate, Marinaden, Mayonnaisen (z.B. Kartoffelsalat)
  • Säuglings- und Kleinkindernahrung.

Die Hygieneschulung nach der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene ist nicht zu verwechseln mit der Gesundheitsbelehrung nach Infektionsschutzgesetz.

Die Folgebelehrungen nach Infektionsschutzgesetz erfolgen in der Regel im Rahmen der jährlichen Hygieneschulungen.

Termine und Anmeldung:

Bitte sprechen Sie uns an zwecks Terminvereinbarung.

Dauer:

Ca. 30 Minuten

Zertifikat:

Jeder Teilnehmer erhält am Ende eine Bescheinigung als Nachweis für die Folgebelehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz.

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