§ 4 LMHV-Schulung

§ 4 der Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV) schreibt vor, dass alle Mitarbeiter, die mit leicht verderblichen Lebensmitteln umgehen und nicht über eine entsprechende Berufsausbildung verfügen, vor Aufnahme der Tätigkeit an einer Schulung teilnehmen müssen.

Leicht verderbliche Lebensmittel sind kühlpflichtige Lebensmittel, die in mikrobiologischer Hinsicht leicht verderblich sind, z.B.:

  • Fleisch, Geflügelfleisch und Erzeugnisse daraus (z.B. Hackfleisch, Fleischzubereitungen, Wurst)
  • Milch und Erzeugnisse auf Milchbasis (z.B. Pudding, Desserts, Käse)
  • Fische, Krebse, Weichtiere und Erzeugnisse daraus (z.B. Lachsbrötchen)
  • Eier und Eiprodukte
  • Speiseeis und –erzeugnisse (z.B. Portionierung von Eis in Eisdielen)
  • Backwaren mit nicht durchgebackener Füllung oder Auflage (z.B. Sahnetorten, Frankfurter Kranz)
  • Feinkost-, Rohkostsalate, Marinaden, Mayonnaisen (z.B. Kartoffelsalat)
  • Säuglings- und Kleinkindernahrung.

Die Lebensmittelüberwachung überprüft bei den Betriebskontrollen die Nachweise über die Berufsausbildung bzw. Schulung in Form von Qualifikationsnachweisen  bzw. Teilnahmebescheinigungen.

Ziel der § 4 LMHV-Schulung:

Ziel der § 4 LMHV-Schulungen ist es, ungelernten Mitarbeitern die notwendigen Fachkenntnisse in der Lebensmittelhygiene zu vermitteln und damit der gesetzlichen Forderung nach einem Nachweis der Qualifikation nachzukommen.

Zielgruppe:

Mitarbeiter, die über keine lebensmittelbezogene Berufsausbildung verfügen, wie z.B. angelernte Küchenhilfen, ungelernte Verkäuferinnen in Bäckereien und Metzgereien (Hackfleischherstellung!), Aushilfen in der Gemeinschaftsverpflegung, Mitarbeiter in Schulen, Kindergärten, usw.

Die einmalig durchzuführende Schulung muss bei jeder Neueinstellung von ungelerntem Personal erfolgen.

Schulungsinhalt:

Vermittlung von Grundkenntnissen der Lebenshygiene. Der Intensivkurs umfasst alle relevanten Themen wie Lebensmittelkunde, Lebensmittelrecht, Eigenkontrollen und Basishygiene. Branchenspezifisch werden alle relevanten Bereiche  praxisnah erläutert. Die Mitarbeiter erlangen so mehr Sicherheit im Umgang mit empfindlichen Lebensmitteln.

Die vorgeschriebene Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz ist in die Schulung integriert.

Referenten:

Pro Safe Food schult Ihre Mitarbeiter kompetent und praxisnah. Formal und inhaltlich entspricht die Hygieneschulung der DIN-Norm 10514 „Lebensmittelhygieneschulung“ und wird von der Lebensmittelüberwachung anerkannt. Ausschließlich  fachspezifisch ausgebildete und praxiserfahrene Referenten führen diese Intensivschulung durch.

Schulungsort:

Im eigenen Schulungsraum bietet Pro Safe Food regelmäßig § 4 LMHV-Schulungen an,  an denen Ihre Mitarbeiter nach Anmeldung teilnehmen können.  Dies ist vor allem für sehr kleine Betriebe und bei der Einstellung neuer Mitarbeiter ohne spezifische Berufsausbildung  von Interesse. Die Schulungen finden im kleinen Kreis statt und werden sehr praxisnah gestaltet. Daher ist es jederzeit möglich, auch auf einzelne Fragen einzugehen.

Termine und Anmeldung:

Wenn Sie Interesse haben, fragen Sie nach dem nächsten Termin. Sie können uns anrufen oder uns unter Kontakt auch eine Email senden. Wir werden uns unverzüglich bei Ihnen melden.

Gerne machen wir Ihnen auch ein Angebot für eine § 4 LMHV-Schulung in Ihrem Betrieb.

Zertifikat:

Jeder Teilnehmer erhält am Ende eine Teilnahmebescheinigung als Nachweis für die Teilnahme an der § 4 LMHV-Schulung und der Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz.

 

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